Logbuch (14.05.)

Alltägliche Aufzeichnung aus anarchisch-antifeministischer Außenseiter-Ansicht
Dem Einzigen und seinem verstohlenen Eigentum!
(i. m. : Henry Charles Bukowski und Johann Caspar Schmidt)

(der kleine buchstabe vor dem datum steht für den wochentag – der tag endet mit meinem schlafengehen im morgen: jetzt haben wir den 11.02. gegen 3uhr, die notizen stehen trotzdem unter 1002)

02/17-g1405 zuletzt kurz vor8 noch haushaltseinkäufe. kodi und DM wurden wie mittlerweile üblich bereits 5vor8 von den dortigen verkäuferinnen dicht gemacht. die armen, so spät noch arbeitend – gegenüber die filiale einer ein€-kette, hatte hingegen auch >20:00 noch kunden im laden, doch da arbeiteten auch bloß zwei männer, wenn die auch nur eine sekunde vor 8 den einlass verweigerten, hieße es ebenso unisono aus den selben massenmündern: was für faule säcke!
01/17-a0201: Ganz banal im neuen Jahr bei Rossmann. Vor dem Rasierschaum stehend den Rasierschaum suchend bis ich merke, dass wieder ein kompletter Designwechsel stattgefunden hat – aber da ist er mein alter Rasierschaum, sensitive in langweiligem blassgrauweiß. Der Schaum für Normalos hingegen ist schick schwarz gewandet, durchaus ein Argument und dann erst fällt mir auf, dass es sieben Reihen Schaum&Gel für sensitive und neuerdings(?) auch hypersensitive gibt, aber nur zwei Reihen für normale Haut: Ähm… da kann was nicht stimmen, per definitionem stellt die Mehrheit das Normale, nichts anderes ist normal, trotz der blöden sich für klug haltenden Sprüche rundum „Was ist denn schon normal“. Mein ganzes Leben habe ich mich aus den Massen der Sensitive-Reihen bedient, weil ich doch so sensibel bin – damit ist ab heute Schluss und mein Badezimmer hat einen coolschwarzen Blickfang mehr; ein paar Hautirritationen wäre das schon wert…
21/16-a0512: immer wieder in letzter zeit fällt mir bei feministischen farbkleksereien, ähm graffitikunstwerken, auf, dass sie nicht mehr in lila oder gar rot-schwarz gehalten sind, sondern im häßlich-trivialen und infantilen rosa, so ganz auf augenhöhe der klekserinnen. bei der abschaffung des rosas ist der feminismus genauso gescheitert wie bei der der klatsch&tratsch-frauenzeitungen und der highheels: mann kann leute halt nicht größer machen als sie sind, das musste schon der alte prokrustes lernen…
20/16-g2808: diese woche beim plasmaservice. die mitarbeiterin dort stößt mir durch die bereits verhärtete vene und da ich weder tot noch fakir bin, gibt es einen kurzen harmlosen Schmerz, bei dem ich wie stets nicht den geringsten ehrgeiz habe ein frozen face zu machen. die alte fragt: „geht’s“ – ich sag wahrheitsgemäß: „alles ok“. aber sie weiß es besser, süffisant von „ihrem“ androphoben vorurteil getrieben, als mann hätte ich a)schmerz geleugnet und b)wäre mir ganz jämmerlich. nichts davon ist wahr: völlig harmloser, gesunder „schmerz“, der einen moment vorher wie nachher keinerlei bewusstseinpräsenz beanspruchte – außer eben dann durch das dümmliche und symptomatische beharren der pflegerin. gegen vorurteile ist jedes wort vergebens und verschwendet, denn sie sehen sich stets bestätigt und bestärkt. die meisten männer in solch situationen gestehen und glauben(?) dann dinge, die gar nicht sind.
19/16-f1806: diese woche wieder mal einer urdämlichen mitarbeiterin eines plasmazentrums vergeblich versucht klarzumachen mich nicht mit „junger mann“ anzureden: im umgekehrten fall wäre ein männlicher mitarbeiter längst rausgeflogen; beim nächsten „jungen mann“ werde ich – ein geldbringender kunde – wahrscheinlich rausgesetzt: was bilde ich mir auch ein mit einem mindestmaß an respekt behandelt zu werden
18/16-f1806: diese woche wieder mal an einer großen kindergartengruppe vorbei mit eindeutiger marschordnung: alle mädchen vorne plappernd, die jungen still hinterher und 2,3 unsäglich feiste fratzen drumrum: wer augen hat zu sehen, ohren zu hören…
17/16-b0706: auto im hof geparkt, im nahbereich des kundenparkplatzes einer schneiderei: kundin setzt rückwärts raus, kommt nicht weiter, mindestens einen meter von meinem entfernt, kann wohl nicht rückwärts fahren und scheint es selbstverständlich zu finden, dass ich rauskomme&fahre, ich nicht: leider ist auch der schneider not amused, gut: kundin halt, wird sich aber schon das seine denken: ja, wird er wohl, aber das falsche: fall von kavaliersreflex; die frau in ihrem fetten van musste zwar rückwärts fahren lernen, aber zum schicksalspreis von einem stellvertreter- bzw. kavalierskonflikt mehr auf der welt
16/16-b0706: als fußgänger auf dem bürgersteig einer frau auf fahrrad einmal ausweich, aber kein zweites Mal, diese völlig irritiert, einen schritt vor der empörung: freie fahrt für freie frauen!
15/16-a0606: im unwetter lang schon an einer roten ampel stehend, ein kleiner stoß, raus: oh fuck eine ordnungsamtskarre mir leicht draufgefahren, am steuer marke „bock zum gärtner“ oder oamt als resozialisierungsprogramm für gemeingefährliche gewalttäter: er (o-mann) habe zwar nichts mitbekommen, weiß aber trotzdem bewundernswert genau, dass ich zurückgerollt sei, aber drei junge grazien an der bushalte gestikulieren gegenteilig, er auch gleich zu ihnen, laut vernehmbar sie müssen sich irren, ich auch zu ihnen, zu spät: sie hätten sowieso keine zeit: es lebe die bürgercourage! (war aber kein schaden zu sehen – bloßer zufall)
14/16-f0705: gestern im krankenhaus: ne tolle alte ausm pflegepersonal schiebt wild schnaufend in einer irren inszenierung des superweib-opferabos allein ein krankenbett; ich schau sie bloß unverwandt an, den immer noch spürbaren kavaliersreflex ignorierend, aber sie orientiert sich schnell neu und findet ’natürlich‘ ein anderes opfer: ein jüngerer mann, der ihr untertänigst entschuldigend hilfe anbietet, die absichtsvoll zurückgewiesen wird: das war ja ein hauptsinn dieser theatralischen vorstellung: fuck off dem kavalier in uns! er ist so grotesk geworden, wie es der ritter zu don quichottes zeiten war.
13/16-e0605(ff?) (09/15-a3011f): seit monaten unglaublich anhaltende serie an kleineren und größeren alltagsnicklichkeiten und -katastrophen aller art: exogener (behörden, erweiterter privatkreis, zufälle…) wie endogener genese (genervte fehler u.ä., in einer art, die übelst küchenpsychologisch eine 5. kolonne in mir vermuten lassen, die mich von innen heraus mit zersetzen will); all dies mich in permanenter penetranz höchst zuverlässig verfolgend, dass ich zur erklärung die griechische götterwelt erfinden müsste, wenn es sie denn nicht schon gäbe – besonders übel neben der 5. kolonne, all die äußeren angriffe, die mir durchweg komplett oder zumindest im ausmaß als bürgerinnen-bürger oder menschin erspart blieben: und als mann ist man dies natürlich alles pauschal, unbesehen selber schuld: „hättest doch für anderes wetter sorgen können“…
12/16-a0404: abends an einer haltestelle: auf der anderen seite der fünfspurigen innenstadtstraße kleine rangelei unter bekannten, auf meiner seite zwei grazien der gender-generationen, ohne-abi: die eine mobmäßig-cheerleadermäßig: der packt den richtig (perspektivisch(?): gibs ihm richtig!), die andere komplementär-kongenial: keiner schreitet ein, ja so sind die leute; klar sollte sein: wenn einschreiten nötig, was bei internen gruppen- oder paarkonflikten nur in krassen fällen gegeben, dann sollten w-leute zuvörderst einschreiten: a) riskieren weniger b) eher deeskalierend; tatsächliche situation: sie fühlen sich nachwievor-mehrdennje überhaupt nicht angesprochen. wenn unangenehm, dreckig oder gar gefährlich: männersache – wenns anschließend was zu verteilen gibt, sind natürlich strikt frauenquoten einzuhalten…
11/16-b2903: dieser tage in einer deutschen behörde: eine mitarbeiterin macht vor kollegen eindeutig eine derart falsche fachliche aussage, dass sie nicht zurecht zu biegen ist und dennoch muss ich zweimal tabubrecherisch insistieren, um nicht die primäre mitschuld aufgeplappert zu bekommen: „sie haben es falsch verstanden (und ich hab mich vertan)“
10/16-b2903: zuletzt auf’m sprung, den wagen in einer toreinfahrt zum garagenhof stehend, fragt mich ’ne junge nachbarin, marke powergirl des monats, ob ich auch kein wasser hätte: indeed: kein wasser. auf die frage ob sie schon den haupthahn im keller kontrolliert hätte, meinte sie nach meiner standorterklärung koketierend: „nein, das ist mir zu gruselig – da warte ich doch lieber bis ein anderer es macht“ klimper-klimper – ich lasse sie kopfschüttelnd stehen, einen (minuten)todfeind mehr. rund zwei stunden später heimkehrend: immer noch kein wasser – in den keller runter: hahn zu – hahn aufdreh: wasser da, handwerker aber bald auch: sowas wird nicht in die CO2-bilanz einberechnet (all das was männer zur reduktion tuen sowieso nicht). früher hieß das in feministischer analyse – war damals durchaus eine seriöse hypothese – „erlernte Hilflosigkeit“; jetzt stellt sich nur noch die fragte: gewollt oder angeboren…
09/16-e1902: wieder eine widerliche gmx-news mit einer fotosession zum thema altgewordener geistlos-gackernder girlies („cougars“) mit promistatus und ihre „toyboys“: was für ein hysterisches gekreische professioneller aufschreihälsinnen ging durchs land, wenn irgendwo massenmedial von toygirls die rede wäre – aber damit nicht genug: ein besonders eifriger frauenfreund will darin in vorauseilendem gehorsam empört sexismus gegen frauen erkennen (sic) – der untertan sinkt noch unter sich herab…
08/16-e1902: 2postbotinnen, fett&feist, auf dreirädern sofort nebeneinander fahrend, sobald die physikalische gelegenheit sich bietet, quer über den gesamten bürgersteig, um keine sekunde aufs plappern zu verzichten: konnte diese geschwätzigkeit bis zur jahrhundertwende noch ehrlich in ausdrücken wie quaselstrippe und plaudertasche moderat kritisch ausdruck finden, muss dies heute euphemistisch als überlegene kommunikativität wahrgenommen werden und werden jungen mit aller gewalt in dieses geistlose prokrustesbett gezwängt – massenhaft auch mit psychopharmaka zur dekonstruktion ihrer jungenidentität: ekel&hass
07/16-g1402: irgendwann, irgendwo am kneipentresen: ein mann erzählte einer frau von seiner kontaktanzeige, in der er extra darauf hinwies, er möchte die frau auf händen tragen können ohne sich einen bruch dabei zu heben und doch meldete sich eine adipositas-alte – die (sehr schlanke dünne) frau am tresen schwang sich nun in die rolle des unfehlbaren großinquisitors: wie es denn mit den idealen der liebe vereinbar sei dies am gewicht festzumachen; der mann am tresen nahm die rolle des angeklagten klaglos an, verteidigte sich üblich halbsinnig, froh schließlich jovial die absolution zu erhalten: NIEMAND käme auf die idee einer frau zuzumuten mit einem „fettsack“ sich abzugeben bzw. sich rechtfertigen zu müssen doch lieber einen schönen (oder besser noch: (erfolg)reichen) mann haben zu wollen – tatsächlich ist auch hier die umkehrung des geschlechtsrassistischen klischees treffender, nämlich dass frauen viel mehr kalkulierend in der partnerwahl, während männer die heillosen romantiker sind, wobei ganzheitlich zu bedenken, dass innen und außen eins und somit „innere schönheit“ unsinn bzw. gleichbedeutend mit äußerer schönheit ist. – noch einiges mehr ließe sich in dieser ebenso banalen wie typischen kneipenszene verdeutlichen. all das ist mir selbst jedoch erst im nachhinein aufgefallen: unglaublich! dabei war ich auch damals – vor 2, 3 jahre – bereits scharfsichtiger als je zuvor und jeder andere…
06/16-c1002: auch die despektierlichkeit männern gegenüber im alltag weitet sich aus: im laden lässt ne alte einen m-kunden vor als „den da“ und überall werden männer süffisant „als junge männer“ angeredet – meist bleib ich sprachlos, längst nicht immer – oft bin der einzige, der überhaupt je was gesagt; demnächst tituliere ich fremde „damen“ als junge frau oder besser gleich fräulein?
05/16-c1002: die infantilisierung und feminisierung und nivellierung schreitet fort: irgendein mainstream-sticker („antifa“, solid oder so) einer dicktittigen keulenschwingerin mit der aufforderung an alle im verhör durch die staatsgewalt muttis mahnung zu beherzigen die fresse zu halten – wie dümmlich; und mutti wäre sie bereits im kindergartenalter geworden und gewalt ist toll: von weibern; und keulenschwingen ist ja genau die richtige taktik im verhör – aber um all das geht es ja nicht, sondern um infantilisierung, feminisierung und nivellierung auf unterirdische, weibliche augenhöhe
04/16-g0702: reiche grad vergehende woche nachträglich ein rezept bei ner apotheke ein, mir die vorauszahlung erstatten zu lassen: den fünfer zurückzuerhalten ist leichtes spiel, doch schwer muss ich ihn quittieren, nachdem es mir doch tatsächlich – und dazu noch im und aus dem stande(!) – gelungen war den beleg mit meiner unterschrift zu zieren, konnte sich die junge tresenschlampe nicht mehr halten in lautes TOLL!-Gegröle auszubrechen: welch geistesgören dieser wahnen zeit!? – es mag an die solidaritätsadressen aller(?) parteien zum internationalen slut-walk-day erinnert sein, in denen bestimmt wurde fortan sei „schlampe“ ein positives wort – mir heldenhaftem hünen ist jedoch in meiner stadt nicht eine schlampe noch begegnet, die dies bereits vernommen gehabt zu haben, denn statt in holdes himmeln sie nur in finstres fluchen für mich entflammten und wär ich nicht ein solch hüner held – schlimm stünde es um den chronisten hier
03/16-f3001: vorgestern an der kasse im rewe: wieder eine überkandidelte kassiererin, die den kunden ihr leid klagt wie fertig, genervt und am ende sie ist, was für ein scheiß tag das wieder war und sie somit rundum zu entschuldigen sei: völlig klar, da müssen alle kunden verständnis zeigen, kassiererinnen habens ja so schrecklich schwer – einfache kassierer natürlich nicht, die flögen gleich hochkant raus und haben anzüglichkeiten ebenso wie androphobe sprüche alter schachteln klaglos mit einem gute-miene-lächeln hinzunehmen. die kundin ist schließlich könig – der kunde hingegen kummerkasten der kassiererinnen; so wie die kinder im kindergarten dem erzieherinnenwohl dienen!
02/16-f2301: irgendwann in der innenstadt untergestellt, schwere regenschauer: mann bugsiert frau&säugling samt hömmele tüten&pakete ins taxi – für ihn ist kein platz mehr: theatralischer ausruf echten, fast stolzen selbsthasses: „was mit mir ist, ist sowas an scheißegal!“ – belobigender blick seines frauchens – hass gegen sie will in mir hoch und all die mütter, erzieherinnen, lehrerinnen, die jenen selbsthass künstlich erzeugt haben sowie all die fräuchen(!), die ihn ausnutzen
01/16-b1901: heute beim blutspenden: zunächst eine pikserin, die in süffisantem kindergartenton einem die offensichtlichsten unlogikkeiten über blut erzählt und sich auch von entschiedenem widerspruch in ihrem trällern kaum beeinflussen lässt; eine ärztin für die es selbstverständlich ist, dass männliche kunden ihr irgendweche dinge holen; eine fett-feiste „schwester“ im klimaktosenalter, die sich zum kolleginnenplausch direkt in über-die-schulter-blick-position bringt zu einem spender(m), der die strengst vertrauliche selbstausschlusserklärung ausfüllt und sich natürlich nicht weggucken lässt: wär ja noch schöner! – wie der kindergarten nicht mehr dem kindeswohl, sondern dem erzieherinnenwohl dient, dienen die blutspender nur noch der unterhaltung der mitarbeiterinnen dort, dass sie sich zuhaus nicht langweilen mögen: verständliche sorge.
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08/15-g2012: zuletzt an der nettokasse: ein sichtlich schwer angeschlagener junger mann an der kasse erwähnt seiner älteren kollegin gegenüber er habe üble kopfschmerzen – kollegin, feist&fett (als mann=alter sack – als frau=superweib), simuliert laut lachend schlag gegen den kopf des kollegen, dieser immerhin nicht mitlachend, wendet sich wortlos angewidert ab, was die alte in ihrer sozialen intelligenz nicht im mindesten realisiert, so toll findet sie ihre geistreiche reaktion: einen mann könnte solch verhalten den job kosten und gewiss wäre er nachhaltig sozial geächtet
07/15-f1912: und die nächste flächendeckende bundesweite propagandaaktion der hardcore-androphoben von PLAN.e.V., denen männliche kinder keinen pfifferling wert sind, ganz offen ungeniert ausschließlich gelder für mädchen als opfer von gewalt sammelnd, ungeachtet der tatsache, dass jungen weltweit in nord wie süd, in arm wie reich überall signifikant geringere chancen haben das erwachsenenalter zu erreichen und sie überall mehr gewalt, härte und zwang ausgesetzt sind, etwa in bergwerken, als kindersoldaten oder einfach weil sie rund doppelt so häufig (ekd-studie) „körperlich gezüchtigt“ werden, meist von ihren müttern; auch interessant: laut unesco haben mädchen bereits seit 2011 weltweit bessere bidungschancen als jungen, die schere geht von jahr zu jahr weiter auseinander, aber gender-gaps zum vorteil von w-leuten snd ja toll
06/15-d2611:nachts noch nichtiges im netz notierend auf qualitätsmedium noch den tages-tv-tip mitbekomm: „die diplomatin“ samt szenenfoto einer tollen toufen frau, die vor ihr strammstehenden mickrigen generale auch physisch scheinbar weit überragend und am rand noch zu erkennen eine ebenfalls höher gestellte obergeneralin: weiß mittlerweile jedes kind: frauen sind nicht nur die besseren sondern auch die größeren leute – und gleich darauf nebenan die werbeanzeige zu einem frisch erschienenen thriller (roman), in der eine (offensichtlich fiktive) bundeskanzlerin alle nöte nicht nur brilliant löst, sondern natürlich wird sie auch noch als ebenso klug wie attraktiv bezeichnet: merkel und thatcher mögen pate gestanden haben: unmöglich heute eine weibliche rolle nicht toll zu gestalten, von negativ ganz zu schweigen – da erinnere ich mich auch an eine episodenbeschreibung eines aktuellen sherlock-holmes-bashing, in dem er nicht nur einer domina verfällt., sondern eiligst betont wird, dass diese – natürlich – mindestens ebenso detektivisch-scharfsinnig sei: ist das widerlich; da guck ich jetzt nach, ob ich tough richtig schrieb und erfahre wunderbar stimmig zu meinem beitrag von weibern &tussen von „toughen frauen“ und toughen nein, nicht männern, sondern typen: mit männern darf nichts positives verbunden, so auch in obigem roman: die helden sind zwar drei brüder, drei soldaten, aber auch von diesen wird nicht als besonderen männern sonder menschen gesprochen, was ja auch schon was ist in zeiten in denen eine „volkspartei“ männern, den entdeckern der menschlichkeit, ebendiese bereits im grundsatzprogramm abspricht: eine männliche gesellschaft könne keine menschliche sein: widerlich…
05/15-e1311: vor einiger zeit im bus: aufgetakelte alte schachtel („dame“) kommt in vollem bus neben und im blickkontokt zu einer jüngeren (jünger als ich) frau zum stehen, ich sitze dieser gegenüber, deutlich entfernter von der alten: beide gucken mich zunehmend ungeduldig – auffordernd – verärgert an, an meinem feindselig-ausdruckslosen(!) antlitz abprellend: schließlich räumt die jüngere mit viel gepolter ihren platz der alten, die diesen mit unglaublich hysterisch-theatralischen dankesinszenierung übernimmt
04/15-d2210: gestern in einer offiziösen einrichtung vernommen: seine kollegin sei höchst gewissenhaft, völlig undenkbar, dass sie gleich drei schwere fehler in folge begehe; über die kopie einer anderer einrichtung konnte ich heute genau diesen fehler nachweisen: mal sehen was mir jetzt passiert, denn nicht die missstände sind von übel, sondern die auf sie hinweisenden; und frauen sind bekanntlich unfehlbar, folglich unkritisierbar, gemäß kachelmanncher opferabofrage kann der fehler also nur bei mir liegen: die kopie wird gefälscht sein und in nächtlichem einbruch von mir dort deponiert: 3jahre? damit sollte mann keine scherze mehr machen. wie man bekanntlich auch von a m o`k nicht schreiben sollte…
03/15-b2010: (i)im lidl ist die prinzenrolle zur tussenrolle verkommen. auf dem hauseignen nachahmerprodukt der bekannten schokodoppelkeksrolle lächelt einem kein hehrer prinz mehr entgegen, sondern wird man vom weit aufgerissenen maul eines kreischenden standard-girlys verschluckt; (ii)letzte nacht las ich in der wikipedia, dass es in den usa feministische protste gegen die benennung von bestimmten wetterlagen nach frauennamen gab – seitdem müssen sie im steten wechsel mal männlich mal weiblich bezeichnet werden: aber natürlich nur die unwetter, die guten wetterlagen blieben unberührt weiblich benannt(!) dass die bösen wetter nicht nur männernamen tragen, liegt mutmaßlich lediglich an der assoziation von orkanen im bedeutungsfeld kraft&stärke
02/15-a1910: wieder dieses plakat ieines notebookhersteller, jüngling trägt girly huckepack, mit von klein auf eingeübter miene zum bösen spiel; jedesmal will ich ihm im vorbeigehen oder -fahren zurufen: edler jüngling, wirf sie ab die last die dich hält! jung und ungebunden hast du noch’ne chance, bald ists vorbei mit der guten wahl, deine freiheit mehr noch beschränkt auf die wahl verschiedener übel – doch ach, er hört mich nicht. gedanken schreien: das muss doch ein jedermann sehen!
01/15-g1810: (i)Auf der Straße auch schon vom ästhetischen her eklige werbetafeln ieines trash-tv-senders (ausnahmslos alle): alle gegen alle oder alle gegen einen, stets ein süffisantes weibchen mittig, gehässig austeilend, natürlich nichts (ernstes) einsteckend: „mädchen schlägt man nicht“ und „wer zurückschlägt fliegt“ (ii)iwo meldung: frau tötet exmann im gerichtssaal: stete 1. reaktion, selbst noch bei mir: was mag der böse mann der armen frau angetan? die stete kachelmannche opferabofrage

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