Kurz Notiert (09.04.)

Hier werden kleinere Betrachtungen allgemeingültiger Natur bzw. symptomatischer oder exemplarischer Bedeutung gesammelt oder Begriffserklärungen, die für das Glossar zu lang sind oder (noch) zu kurz oder unausgereift für einen Beitrag (die Zahl oben in Klammern gibt das Datum der letzten nennenswerten Ergänzung an):

Penisneid: Viva la Vulva! Nieder mit dem Peniswahn, so ähnlich  musste der geneigte Stadtgänger kürzlich auf einem der zahllosen Solid-Sticker („Links“-Jugend) vernehmen. Peniswahn? Penisneid kannte ich, habe auch mitbekommen, dass der verboten ist, im Gegensatz zu den höchst originellen Revanche-Fouls (wenn der Penisneid denn ein Foul war…) von Gebär-, Fotz- und Tittenneid (tatsächlich in der englischen Wikipedia ein Drei-Begriffs-Lemma), die allen Ernstes als wissenschaftlich reputabel anzusehen sind. Schlankheitswahn kenn ich auch, der bedeutet, dass ich seit Jahren im Laden keine Hose in meiner seit Jahrzehnten angestammten Größe, 30/34, mehr bekomme, weil es (fast) nur noch Dicke und Fette (stark, rund oder kräftig zu nennen) gibt und mehr noch geben soll:  Jeder Schlanke – dünn, dürr oder mager zu nennen – als wandelnder Vorwurf.[i] Aber Peniswahn? Habe ich da wieder einen Hype verpasst? Gut, ich kenne die aschgrauen Altfeministinnen, die überall Phalli halluzinieren, sich über jeden Kirchturm stülpen, nicht erkennen wollten, dass bautechnische Himmelsannäherung physikalischen Gesetzen unterworfen und bei begrenzter Fläche zwangsläufig zum Turm wird; Pyramiden etwa sind recht raumgreifend und ressourcenverschlingend. Nein, es ist wohl kein Hype, sondern es scheint ein beständiges Gären und Glimmen im weiblichen Gemüt zu sein, das immer wieder mal ausbricht in lodernden Unfug. Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Penisneid ist da eine naheliegende Antwort, wobei die übliche psychoanalytische Begriffsauslegung nur eine von vielen denkbaren ist.

[i] Ein Filialleiter einer Bekleidungskette erklärte mir, die Nachfrage nach schlanken Größen sei durchaus gegeben, aber trotz mehrfaches Hinweisen werde er nicht entsprechend beliefert: Wie kann das sein? Ideologie anzuführen scheint absurd. Ist es das aber? Die EU hat schon vor vielen Jahren bestimmt / bestimmen wollen Frauengrößen runterzusetzen, damit Dicke sich schlanker fühlen: Gefühlte Wahrheit, relative Realität… Übergewicht ist die Volksseuche der Wohlstandswelt und doch kann wegen ein paar superschlanker Models ungeniert von Schlankheitswahn deliriert werden. Auf GMX wurde einem da nicht nur ein wirklich widerlich fettes Topmodel aufgedrängt mit einer Gesinnungsterror-Schlagzeile,  die den (männlichen) Betrachtern gebot diesen süffisant vorgetragenen, ekligen Schwabbel schön zu finden und per Schweigespirale&Co hatte dies  Erfolg: fast nur positive Bewertungen / Kommentare, die wenigen Abweichenden entschuldigten sich noch dafür, ihre Wahrnehmung von der Realität statt der herrschenden Ideologie bestimmen zu lassen.

Menschenrechte: Elementarer Trugschluss der Moderne. Die französische Menschenrechtserklärung gilt weithin als Resultat und Konstrukt der Aufklärung und mithin als Ausdruck der Vernunft schlechthin, als Ausgangspunkt der Geschichte, ja des Menschen im höheren Sinne. Tatsächlich existieren die Menschenrechte, stellvertretend die Menschenwürde nur in der menschlichen Vorstellung, sind mithin nicht Produkt reiner Vernunft, sondern im Gegenteil ganz geistig, ur-idealistisch und niemals objektiv belegbar, sondern nur subjektiv postulierbar und allenfalls metaphysisch zu begründen und zu behaupten. Diese essentielle Falschheit ist eine wesentliche Keimzelle für all die menschenverachtenden Ideologien, die seit Ende des 19. Jahrhunderts fortlaufend die Bühne der Weltgeschichte betreten. Derlei Bewegungen sind vor diesem Hintergrund auch als diffuser Protest gegen diese offensichtliche, aber im bürgerlich-liberal-sozialen Humanistenlager (heute: die Gutmenschin) tabuisierte Lüge der FDGO-Gesellschaften verstehbar; auch der Freudsche Begriff vom Unbehagen in der Kultur könnte hier inhaltsgewandelt Bedeutung haben. Überwindbar ist dieser geschichtsträchtige und -schaffende Gegensatz durch Eingestehen der Transzendenz der Menschenwürde, dass sie rational auf Nichts gestellt ist – dies jedoch konfrontierte den Einzelnen mit dem Horror Vacui, der untragbaren Angst vor dem Nichts in der Unendlichkeit von Raum und Zeit. Dieser Horror Vacui ist allenfalls in einer „mystischen Seinshaltung“ aushaltbar, die wiederum kaum im Einklang mit einem produktiven, generativen Leben zu bringen ist, sondern meist einhergeht mit einer Geringschätzung der oder Gleichgültigkeit gegenüber und folglich dem Rückzug aus den eitlen Weltbeziehungen. Siehe hierzu Tag Menschenrechte im Allgemeinen und dort die dreiteilige Reihe Vom Menschen- zum Frauenrecht im Besonderen, der es auf das Beste gelungen ist dem Leser gleichermaßen interessante Ansätze wie formale und inhaltliche Mängel zu bieten: Kann es Lohnenderes zu lesen für den geistig Regen geben?

Y-Chromosom: Ein kleines, aber sehr verräterisch-exemplarisches Detail der Genderlüge ist die vorgegebene Standardbetrachtung im Bereich der genetischen Ausrüstung des Menschen und eine ihrer Folgen: Aus der defizitären genetischen Ausstattung von w-Leuten eine Überlegenheit zu machen ist schon äußerst dreist und wird zu den kleinen Dingen am Rande gehören über die spätere Generationen Normalbürger empört oder amüsiert den Kopf schütteln: „Wie konnte man nur? Das musste man doch sehen! Ach nein! was sind die Leute doch dumm…“ – am Meisten wieder die Leute, welche die dann aktuellen Lügen und Falschheiten geist- und bewusstlos nachplappern oder mittragen werden.

Tatsächlich sind Männer natürlich mit zusätzlichen Informationen ausgestattet, die weiblichen Individuen komplett fehlen, umgekehrt wird lediglich auf die Sicherungskopie des X-Chromosoms verzichtet. Dieser komplexere Aufbau des männlichen Organismus begründet selbstverständlich auch die längere Entwicklungs-, Reifezeit von Jungen – auch hier wird das Gegenteil gewöhnlich kritiklos über die Einheitsmedien verbreitet und werden Jungen darob noch verspottet, getreu dem Motto: „Alles was über meiner eigenen unterirdischen Augenhöhe liegt wird dümmlich süffisant herabgespöttelt“ – ja, das Mantra und Dogma von der Augenhöhe.

Was in jungen Jahren Reifung ist wird bereits in den späteren 20er Lebensjahren zum Altern. Erwartungsgemäß setzt auch das Altern bei Frauen ebenso wie die pubertäre Reifungsphase offensichtlich früher ein. Und damit nicht genug wird dies optisch noch deutlich verschärft durch diverse physiologische Gegebenheiten wie etwa dem/der deutlich schwächeren Bindegewebe / Haut. Eines von vielen kategorischen, tödlichen Tabus dieser Zeit, “Nogos” wie sie partiell euphemistisch gelegentlich genannt werden.
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Vom Geniekult zum Augenhöhenwahn: Alles soll auf das eigene unterirdische Niveau erst herabgespöttelt und schließlich mit Staatsgewalt herabgezerrt werden – oder erst gar nicht zur Entfaltung kommen. So liegt der Schwerpunkt feministischer Pädagogik nicht mehr auf Mädchenförderung, sondern auf systematisches Kleinhalten der Jungen, der „Dekonstruktion der Jungenidentität“, denn nur so ist die das Mantra und Dogma von der Augenhöhe nachhaltig erreichbar. Einstweilen müssen Männer gebeugt oder auf Knien gehen, aber natürlich allzeit bereit zu voller Größe zu erwachsen, um ihren Fräuchen die Zeche zu Zahlen, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Sind sie dazu nicht mehr in der Lage werden sie als „Schmerzensmänner“ verhöhnt, anderenfalls als “Sexisten“ oder “Machos” gegeißelt.

Die doppelte komplementär-verlogene Einseitigkeit von internalen und externalen Kausalattributionen: Geht bei einer m-Person etwas daneben ist sie stets selber schuld, selbst bei eklatanten äußeren Erschwernissen. Noch die unbedarftesten Nachwuchsspieler kommen kaum noch je auf die Idee die Schuld für ein verlorenes Spiel woanders als bei sich selbst zu suchen (internale Attribution) – 7mal den Innenpfosten getroffen? 3 lupenreine Tore aberkannt? Als filigrane Techniker gegen eine Gurkentruppe auf einem morastigen Acker gespielt? Alles faule Ausreden! Ganz anders sieht dies natürlich bei w-Personen aus, gemäß Kavalierseffekt nach Altvätersitte und Opferabo-Superweib-Effekt im Neumütterwahn wird selbst aus dem offensichtlichsten persönlichen Versagen die Schuld nach Außen projiziert, nach Möglichkeit auf Männer und gleichzeitig selbst in die mieseste Leistung noch tolles hinein fantasiert. Gute Beispiele sind da etwa die Frauenfußball-WM 2011 oder die groteske Huldigung einer inkompetenten Ministerin durch sämtliche Oppositionsspitzenleute im Fall Schavan und dies zu Beginn des Bundestagswahlkampfes. Komplettiert wird diese Verlogenheit natürlich durch eine Umkehr der Vorzeichen im Erfolgsfall. (siehe auch: Agrippina-Effekt)

ignorieren/leugnen – bagatellisieren – umdeuten: Der übliche Verhaltenskanon mit dem derzeit in der gesamten amerikanisch-westlich globalisierten Welt auf weibliches Fehlverhalten reagiert wird, gleichermaßen im öffentlichen wie privaten Raum. Dabei ist zu beachten, dass in einer derartigen Diskussion Frauen und ihre Freunde nicht das geringste Problem haben zunächst Punkt 1 zu betonen und im nächsten Satz eines oder auch beide der anderen Verfahren anzuwenden: Zunächst wird also eine gegebene Tatsache geleugnet und gleich darauf behauptet, es sei doch auch völlig ok., dass es doch so ist wie einen Moment zuvor es angeblich nie gewesen. Eine der vielen beliebten unter den zahllosen Obstruktionstaktiken, welche die berühmte weibliche Kommunikativität wohl ausmachen.

Die Dauersüffisanz der Gender-Mainstreamler: Alles was über ihre unterirdische Augenhöhe geht soll süffisant herabgespöttelt werden bis die Staatsgewalt es nivelliert. Es folgt die Nivellierte Mittelmaßgesellschaft, voll gleichgültiger, lauer Toleranz und Ignoranz. In somatöser Flachheit  wird die wohlstandsgenerierte Freizeit zum von Scheinbildung unbeeinträchtigtem Konsum massenmedialer Mob-Meinungen, Gräuelpropaganda und anderer eklatanter Lügen missbraucht, bestens geeignet den vier Kardinaltugenden des Weiber-Wahns zu frönen: Verlogenheit, nickliche Bosheit, gewollte Dummheit und natürlich die stete Feigheit der Masse.

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