Weiber-Wahn

(Die Seite ist bei Gelegenheit zu überarbeiten: 140216)

Zu einer kurzen Definition, siehe Glossar.

Etymologisch ist Weib das wertneutrale Gegenstück zu Mann, erst mit der in der Romantik einsetzenden und im Bürgertum des späteren 19. Jahrhunderts verbiederten Frauenverehrung wurde das (all)gemeine Weib in der Sprache durch die hochherrschaftliche Frau ersetzt. Der Weiberwahn oder auch anders akzentuiert der Weiber Wahn oder Weiber-Wahn steht nicht notwendigerweise (nur) mit wPersonen in Bezug, sondern ist ohne die massive aktive und passive Unterstützung von Männern in Vergangenheit und Gegenwart undenkbar. Eine Einseitigkeit wie sie jetzt in der zur profanen Staatsdoktrin und zum sakralen Staatskult erhobenen Frauenverherrlichung, flankiert durch Männerbashing, zum Ausdruck kommt hat es umgekehrt nie gegeben. Im bürgerlichen Zeitalter waren alle gleichermaßen in ihre Geschlechterrolle hineingeboren. Beide Rollen boten Vor- und Nachteile und waren insgesamt einschränkend. Gemäß den Rollen wurden Männern wie Frauen Eigenschaften zugeschrieben – oder umgekehrt: Die Rollen wurden gemäß gegebener Eigenschaften kreiert. Beiden wurden dabei sowohl positive wie negative Eigenschaften konnotiert. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum heutigen Weiber-Wahn, demzufolge alles Gute weiblich, alles Schlechte männlich sei. Bizarre Randnotiz und Beleg für die mangelnde Schöpferkraft des Weiber-Wahns: Das Fundament der bis heuer gültigen Frauenverherrlichung wurde unverändert aus den Zuschreibungen der bösen „patriarcharlischen“ Hochzeit des Bürgertums von Novalis bis Wilhelm II und Adenauer gebildet, diese waren lediglich gefiltert um die negativen Seiten. Diese wiederum dienen nun der Propaganda, die behaupten will, das seien die einzigen Betrachtungen zu Frauen aus alter Zeit, mithin Bewies allgemeiner Misogynie, die es aber eben nie gegeben im Gegensatz zur heutigen Misandrie.

Redundanz zu Gender-Mainstream, da Weiber-Wahn weitgehend als synonymer Trivialname  zu GM aufzufassen ist Blödsinn: GM ist die systematische, ideologisch gefasste Umgestaltung von Staat und Gesellschaft – der WW ist teilweise Nährboden des GM gewesen, teilweise seine Folge und mancherlei mehr.

Kommentar?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s