La Première dame der Kinderschänder

Vor einigen Tagen wurde ich beim Wikipedia-Zappen wieder mal von meiner Insel der seligen Unkenntnis vertrieben, als ich erfuhr, dass in Frankreich bald eine sogenannte Kinderschänderin, achnein die Bezeichnung gibt es ja nur in männlich, also ein „Cougar“ zur Präsidentenfrau aufsteigen wird und ihrer Kinderfickerei wegen noch nicht mal ihren Lehrerposten verlor: umgekehrt völlig undenkbar. Ein Lehrer, der mit einer 14-Jährigen (entspricht sexualmedizinisch mindestens einem 15-Jährigen) rumgefickt hätte! Und selbstverständlich hätte er nicht nur seinen Job verloren, sondern wäre überall als „Kinderschänder“ getaggt, ungeachtet es sich auch juristisch nicht um Kinder handelt, und ebenso selbstverständlich hätte der von der Medienmeute aufgewiegelte Mainstream-Mob nicht geruht bis der Mann nicht nur um seine Existenz, sondern auch seine physische Freiheit gebracht worden wäre. Aber sobald der Täter zugleich eine Täterin ist, kommt der Superweib-Opferabo-Kombireflex zum Tragen: Eine Frau die serienweise ihre Kinder ermordete, wird als unglaublich einsam bedauert und es zugleich als ganz toll bewundert, wie sie der Familie durch „postnatale Abtreibung“ den Jahresurlaub ermöglichte – eine Nazifotze (oh: Naziwichser ist ok, aber Nazif**** geht gar nicht: total sexistisch) die serienweise wahllos „Ausländer“ mit ermordete, ist wahlweise das bedauernswerteste (neben der Butze = Bullenfotze) der Opfer dieser beiden bösen Männer oder eine selbstbewusste toughe Frau, die sich von den völlig unfähigen „Kerlen“ nicht „die Butter vom Brot nehmen ließ“ – oder eben weibliche Kinderschänder metamorphosieren zu „Cougars“, die noch bedauert und bewundert werden, dass sie ihrer widerwärtige Geilheit nicht ungenierter noch frönen durften und dabei sogar von einigen Ewig Gestrigen schief angeguckt werden: Was für eine mutige Liebe! Eine juristisch einwandfreie Kinderschänderin, die vieldutzendfach einen Jungen missbrauchte, wird nicht einen Tag eingesperrt, sondern bei Maischberger beklatscht und durfte auch noch ihr grotesk in einen Anzug gepferchtes Opfer einem Millionenpublikum zur Schau stellen: Hat er doch freiwillig gemacht, hähä. Im umgekehrten Fall, als das noch möglich war, wurde das Festhalten von Mädchen an den erwachsenen Liebhaber für den Mann noch zusätzlich zum Verhängnis, weil als Beweis angesehen, wie total seine Manipulation und psychische Gewaltausübung das Mädchen beherrschte; mittlerweile ist das nicht mehr möglich, da ein Mann, ein Junge beim leisesten Verdacht erstmal einkassiert wird (Ausnahmen sind grds. immer möglich) ggf. mit anschließendem strikten Kontaktverbot. Und die beiden hier skizzierten Kinderschänderinnen sind zudem auch noch exemplarische alte Schachteln von zunächst um die Vierzig, also das klassische Alter von „alten Säcken“, nur das Frauen früher und brutaler Altern: Achnein, umgekehrt natürlich: Mädchen reifen zwar schneller und was in Kindheit und Jugend Reife, ist beim Erwachsenen Alterung, aber das ist Tabu und somit unwahr, genauso wie das schwächere Bindegewebe von Frauen (Folge: Schwabbel statt strammer „Bierbauch“) und das die längere Reife von Jungen Ausdruck des komplexeren Organismusses ist (Stichwort Y-Chromosom). Wobei es durchaus eine allgemein anerkannte Binsenweisheit ist: Je komplexer ein Organismus, je länger die Reifephase. Auf Jungen darf das allerdings nicht nur nicht angewandt werden, nein im Gegenteil sie müssen sich von ihren eigenen Erzieherinnen – auch der Mütter – als defizitär darob bespötteln lassen: nicht bös gemeint, natürlich, wie eingangs gesehen morden und schänden Frauen ja sogar nur aus den hehrsten Motiven…
Mit Liebermannschem Gruß…

PS: Selbst gemäß einer Schätzung verschiedener (pro)feministischer Opferschutzgruppen mit Unterstützung der polizeilichen Prävention sind 15 (korrigiert) 10-25% der Täter im Straftatbereich Kindesmissbrauch Frauen – in den Haftanstalten liegt die Frauenquote bei dem Delikt hingegen i.a.R. bei 0%.[i]

[i]Ausnahmsweise wegen der Ungeheuerlichkeit der Aussage – nicht der Tärterinnen – doch mal ein offizieller Beleg: Das letzte Tabu!?. Der Beleg ist aus dem Jahr 2012 und somit von der Entwicklung bereits überholt, mittlerweile werden Untaten von Täterinnen nicht nur „übersehen oder bagatellisiert“, sondern gleich ins Positive umgedeutet, die Klassiker-Trias eben: Ignorieren – Bagatellisieren – Umdeuten; gerne auch alles drei gleichzeitig(!)

(geändert: 130517)

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