Jungenhatz mit Plan

Und die nächste flächendeckende bundesweite Propagandaaktion der mörderischen Hardcore-Androphoben von Plan International e.V., denen männliche Kinder keinen Pfifferling wert sind und dies ganz offen ungeniert in aller Öffentlichkeit massenhaft auf klebrig-triefenden Opferabo-Plakaten kundtun, jedes Klischee von rührseliger Weihnachtsspendenaktion toppend. Nach dem Matthäus-Effekt „der Teufel scheißt auf den dicksten Haufen“ (volkstümliche Fassung, ungeachtet ich Fäkalsprache verabscheue) gehen alle Gelder, jede Hilfeleistung exklusiv an diejenigen Kinder, denen es eh schon besser geht, eben explizit ausschließlich an Mädchen – der Bruder nebenan guckt hungrig aus den Lumpen ähnlich wie im Jahr 2010 nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ausgemergelte Männer hinter Stacheldraht von Blauhelmsoldaten mit MP im Anschlag in Schach gehalten, als Nahrungsmittelhilfe nur noch an Frauen verteilt wurde: Niemand schrie auf – niemand schreit auf! – Die offiziellen Statistiken der diversen UNO-Organisationen und Einzelstaaten sind da eindeutig und doch glaubt alle Welt das Gegenteil zu wissen: In Nord wie Süd, in Arm wie Reich haben Jungen signifikant geringere Chancen das Erwachsenenalter zu erreichen, weil sie überall mehr Gewalt, Härte und Zwang ausgesetzt sind – in Bergwerken schuftend, als Kindersoldaten mordend-gemordet oder einfach weil sie rund doppelt so häufig (EKD-Studie) “körperlich gezüchtigt” werden, meist von ihren Müttern. Auch interessant: Laut UNESCO haben Mädchen bereits seit 2011 global bessere Bildungschancen als Jungen, die Schere geht von Jahr zu Jahr weiter auseinander, aber Gender-Gaps zum Vorteil von w-Leuten sind ja gute Gaps, selbst auf dem Rücken sterbender Kinder. Und eben fast alle meinen überzeugt das Gegenteil zu wissen, obwohl eigentlich schon jeder weiß, dass in Bergwerken und an der Front nahezu ausnahmslos männliche Menschen verrecken und somit auch Kindersoldaten fast ausschließlich Jungen sind, die Mädchen allenfalls im Tross mit unterwegs, aber das ist ja mindestens genauso schlimm, ebenso wie die scheelen Blicke für Lesben mindestens so schlimm wie Prügel, Kerker und Foltertod in der NS-Zeit für Schwule es waren oder es mancherorts bis hin zur Todesstrafe noch heute sind.

Nebenbei bemerkt: Auch Kinder sind nicht die besseren Menschen. Ausnahmslos alle Leute waren mal Kinder. Auch hier ist eine allgemeine Ansicht eklatant falsch und wird doch eben von fast allen geteilt: Die Unterscheidung in tolle Kinder und lächerliche, böse oder sonst wie negative Leute. Kinder fungieren hier wohl als Positiv-Komplementär zum negativen Sündenbock der Anderen. Man findet kaum eine Person, die nicht im Alltag dauernd in dieser Zweiteilung lebt, um sich selbst aufwertend zu wappnen gegen unterschwellige Minderwertempfindungen, eine Generalabsolution zu erteilen oder gleich komplett jeder Kritik zu entziehen etc. Es scheint eine anthropologische Konstante zu sein – mit der allerdings niemals ein gutes globales Gemeinwesen gelingen gann.

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