„dieser pinkelnde Junge da“

Im vergangenen Sommer hielt ich während der Zeit eines außerordentlichen Stadtfestes in masochistischer Voraussicht im Vorbeigehen an einer Quizbühne inne: Vier Ratepaare städtischer oder stadtnaher Einrichtungen kämpften in kooperativer Konkurrenz um den Sieg – drei gemischtgeschlechtliche, eine rein weibliche Mannschaft[1]: halt die typische Gendergerechtigkeit „die Hälfte des Himmels den Frauen, es darf aber auch der… Weiterlesen „dieser pinkelnde Junge da“

Von Weibern und Tussen …

…darf nicht gesprochen, geschweige geschrieben werden. Hingegen sind Kerle und Typen allgegenwärtig auch im schriftlichen Ausdruck in sich gegenseitig selbst bestätigenden „Qualitätsmedien“ und Partei-Publikationen sowie von Politikern aller Couleur. Dergleichen Gender-Gerechtigkeit drückt sich natürlich auch in der Sprachsäuberung aus: Während etwa die „Milchmädchen“ und „Lischen Müllers“ gebannt, verbannt und mit Platzverbot belegt, erfreuen sich „Platzhirsche“… Weiterlesen Von Weibern und Tussen …